Der Historiker Dr. Stefan Donth untersucht die Geschichte des Kommunismus und andere gewaltbelastete Vergangenheiten des 20. und 21. Jahrhunderts.
Nach seiner Promotion mit einer Studie über die Politik von Sowjetischer Militäradministration und SED in Sachsen zur Eingliederung der Flüchtlinge und Vertriebenen von 1945 bis 1952 folgten zahlreiche Veröffentlichungen zur Errichtung der kommunistischen Diktatur nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges und zur Repression in der DDR. Seine beruflichen Stationen umfassen wissenschaftliche Aufgaben in der historischen Bildungsarbeit und in einer Gedenkstätte.
Er arbeitet intensiv mit Betroffenen politischer Verfolgung bei der Aufarbeitung von Menschenrechtsverletzungen zusammen. Die Einbeziehung dieser Zeitzeuginnen und Zeitzeugen in die Gedenk- und Erinnerungskultur ist ihm ein besonderes Anliegen. Im Projekt „Nach der Diktatur“ engagiert er sich privat.

